Aufklärungsgespräch

Das Aufklärungsgespräch findet, außer bei Notfällen, am Vortag der Operation in unserer Prämedikationsambulanz oder bei Ihnen im Patientenzimmer statt. Sie können auch schon einige Tage vor der Operation im Rahmen der vorstationären Operationsvorbereitung die Prämedikationsambulanz unserer Abteilung vorstellen. Hierfür empfehlen wir Ihnen eine Terminabsprache mit Frau Zieger in unserem Sekretariat. Im Rahmen des Gesprächs gilt es, alle etwaigen Vorerkrankungen vor dem Hintergrund der operativen Belastungen zu berücksichtigen und ein auf Ihr individuelles Profil zugeschnittenes Anästhesieverfahren mit Ihnen zu besprechen. Hierfür erforderlich sind möglichst genaue Kenntnisse über Ihre etwaigen Vorerkrankungen, Operationen und die aktuelle Medikamentenliste. Je genauer Ihre Informationen an den Anästhesisten sind, desto sicherer können wir Ihre Anästhesieführung planen und durchführen. Die Unterlagen, die wir hierfür benötig (z. B. EKG, Laborwerte etc.), erhalten Sie von ihrem Hausarzt und/oder der operativen Abteilung.

Die Prämedikationsambulanz ist Montag-Freitag von 10:00-14:30 Uhr geöffnet. Sie erreichen die Prämedikationsambulanz telefonisch: 03435-94-1601 (Frau Zieger, Sekretariat Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin). Hier finden Sie den Prämedikationsbogen.

Vor dem Gespräch mit dem Anästhesisten wird Ihnen ein Fragebogen ausgeteilt, den Sie bitte, soweit es Ihnen möglich ist, ausfüllen. Unklare Fragen werden in dem anschließenden Gespräch mit Ihrem/Ihrer Anästhesisten besprochen. Hier wird auch über die möglichen Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt. Über eine etwaige postoperative Intensivbehandlung werden Sie informiert. Noch offene Fragen im Zusammenhang mit der Anästhesie können jetzt besprochen werden. Zudem ordnet der Anästhesist für den Operationstag evtl. ein Beruhigungsmedikament an, welches Sie kurz vor der Operation erhalten. Außerdem wird besprochen, welche Medikamente Sie aus Ihrer Dauermedikation weiter nehmen sollen und welche für den Operationstag abgesetzt werden sollten. Gelegentlich werden noch weitere Medikamente angeordnet. In diesem Zusammenhang ist es für uns hilfreich, wenn Sie Ihren aktualisierten Medikamentenplan vorzeigen können.

In Ihrem eigenen Interesse halten Sie sich bitte genau an die Verhaltensmaßregeln (Nahrungskarenz, Nikotinkarenz usw.).