Injektion von Hyaluronsäure

Die Hyaluronsäure ist Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit und wirkt als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen.

Die Gelenkflüssigkeit ist die wichtigste Ernährungsquelle für den Knorpel. Nur eine gute Ernährungssituation des Knorpels sichert dessen Widerstandsfähigkeit gegenüber Abrieb und Verschleiß, dem Anfangsstadium einer Arthrose. Die ersten Anzeichen einer Arthrose sind häufig die sogenannten „Anlaufschmerzen“ im betroffenen Gelenk.

Bei einer Arthrose ist das Gleichgewicht zwischen dem Abbau alter Hyaluronsäure und der Produktion neuer Hyaluronsäure gestört. Es entsteht minderwertige, zu „dünnflüssige“ Gelenkflüssigkeit. Schmierung und Stoßdämpfung sind ungenügend und die Knorpeloberfläche ist nicht mehr ausreichend vor dem Verschleiß geschützt. Der Knorpel wird weniger belastbar und verliert seine Schutzfunktion für den darunter liegenden Knochen.

Synthetisch hergestellte Hyaluronsäure kann zur Aufbesserung der Gelenkschmiere direkt in das betroffene Gelenkt gespritzt werden. Die Gelenkschmiere wird wieder zähflüssig und kann den Knorpel besser schützen. Der Gelenkverschleiß nimmt nicht weiter überproportional zu, die Beweglichkeit wird wieder besser und Schmerzen gehen zurück.

In der Regel sind 3-4 Anwendungen im Abstand von einer Woche erforderlich.

Kostenübernahmen:

  • Keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen
  • Übernahme durch einige private Krankenkassen